„Geburtshilfe geht nicht ohne Hebammen“ (ZGF Bremen)

Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai

„Hingucken und handeln – für den Hebammenberuf!“, fordert die Bremer Landesfrauenbeauftragte Bettina Wilhelm zum Internationalen Hebammentag am morgigen Samstag (5. Mai). „Die Situation der Hebammen spitzt sich seit Jahren zu. Das gilt für die freiberuflichen wie für die angestellten Hebammen. Es gibt immer weniger Geburtshelferinnen – bei steigenden Geburtenraten. Die Situation in der Geburtshilfe ist genau so dramatisch wie in der Pflege, und wir brauchen Maßnahmen und Konzepte, die gegensteuern, damit der wunderbare Beruf der Geburtshelferin nicht ausstirbt. Denn nichts weniger steht auf dem Spiel!“ Weiterlesen

Senat beschließt Programm zur Fachkräftesicherung in der Altenpflege

30 Plätze in Teilzeit-Ausbildung für Alleinerziehende und Geflüchtete

Bis zu 30 Geflüchtete und Alleinerziehende sollen gemeinsam für die Altenpflege mit staatlichem Abschluss qualifiziert werden. Für ein entsprechendes Paket an Schulungsmaßnahmen stellte der Senat am 10. April 2018 die entscheidenden Weichen. Die Schulungen, die in Teilzeit angeboten werden, sollen Mitte bis Ende 2018 beginnen und nach 1,5 Jahren abgeschlossen sein. Um Ausbildungsabbrüchen frühzeitig begegnen zu können, sollen die Teilnehmenden sozialpädagogisch begleitet werden, bei Bedarf können vor und während der Schulungsmaßnahmen zudem Sprachkurse in Anspruch genommen werden. Damit setzt der Senat einen Beschluss der Bremischen Bürgerschaft um, den die Koalitionsfraktionen im November vergangenen Jahres unter dem Titel „Fachkräftesicherung in der Altenpflege“ gefasst haben. Die Schulkosten je Teilnehmerin oder Teilnehmer werden mit mindestens 425 bis 450 Euro monatlich veranschlagt. Weiterlesen

Start des Modellprojekts „Vermittlung und Integration von Alleinerziehenden in Arbeit“

Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen unterstützt Alleinerziehende vor Ort (Pressemitteilung der Senatspressestelle)

Seit Januar 2018 finden alleinerziehende Eltern im Rahmen des Modellprojekts „Vermittlung und Integration von Alleinerziehenden in Arbeit (VIA)“ Unterstützung auf ihrem Weg in existenzsichernde Beschäftigung. Das Modellprojekt wird in Zusammenarbeit mit dem Berufsförderungswerk Friedehorst gGmbH und dem Mütterzentrum Osterholz-Tenever e.V. durchgeführt. Weiterlesen

Neue „Eltern-Kind-Gruppe“ im Mehrgenerationenhaus

@ Mehrgenerationenhaus

Dieses Treffen richtet sich an alle Mütter und ihre neugeborenen Kinder. In Anlehnung an Pekip treffen wir uns einmal wöchentlich (Donnerstag 10.00 – 11.30 Uhr) ein Jahr lang um die kindlichen Entwicklungsschritte im ersten Lebensjahr  individuell  spielerisch zu begleiten, die Eltern-Kind-Beziehung zu fördern und zu stärken und Themen rund um Familie und Baby unter Gleichgesinnten auszutauschen. Dieses findet in einem wohlig warmen Raum unter fachlicher Begleitung statt. Neben den oben genannten Inhalten geht es auch um eine Hilfestellung im Alltag und soziale Kontakte für die Babys, die zu kleinen Kindern heranwachsen und deren Eltern, mit dem Ziel der gegenseitigen Unterstützung (Zahnen, erste Breikost, Stillprobleme, Schlafrhythmus…) und ein Stück gemeinsamen Weg als Familie zu beschreiten. Die Gruppengröße beträgt sieben bis acht Kinder mit dem jeweiligen Elternteil. Der neue Kurs beginnt am 08. Februar 2018 für alle Babys, die dann zwischen einem und drei Monate alt sind.

Fragen und Anmeldung telefonisch unter 0421-696 656 59 oder Montag und Mittwoch in der offenen Sprechstunde im Mehrgenerationenhaus Matthias Claudius

Mary Dierssen (Familie – Beratung – Quartier)

Alleinerziehend – Leben und Arbeiten im Land Bremen

Eine Befragung der Arbeitnehmerkammer

Bremen ist mit einer Quote von nur 61 Prozent erwerbstätiger Alleinerziehender Schlusslicht. Bei den Hilfequoten ist der Zwei-Städte-Staat trauriger Spitzenreiter: fast 54 Prozent der Alleinerziehenden sind auf Grundsicherungsleistungen angewiesen. Bei Alleinerziehenden mit mehr als einem Kind sind es sogar über 80 Prozent. Und auch der Anteil der arbeitslosen Alleinerziehenden ohne Berufsabschluss ist in Bremen mit über 69 Prozent im Vergleich am höchsten.

Einen existenzsichernden Arbeitsplatz, mehr Chancen bei Einstellungsverfahren, Vereinbarkeit von Beruf und Familie – das wünschen sich Alleinerziehende in Bezug auf Arbeit im Land Bremen am stärksten. Das ergibt eine aktuelle Befragung der Arbeitnehmerkammer. Die Arbeitnehmerkammer hat gemeinsam mit dem Senator für Arbeit und den Jobcentern Bremen und Bremerhaven rund 1.300 Alleinerziehende im Leistungsbezug zur ihrer Situation befragt.

Die ganze Studie als Broschüre gibt es in der Arbeitnehmerkammer oder hier zum Download

© Arbeitnehmerkammer

Landesfrauenbeauftragte begrüßt Unterhaltsvorschussgesetz

„Die prekäre Situation vieler Alleinerziehender und ihrer Kinder wird gesehen und verstanden – das ist das politische Signal, das vom neuen Unterhaltsvorschussgesetz ausgeht und damit sehr zu begrüßen ist“, erklärt Landesfrauenbeauftragte Ulrike Hauffe anlässlich der jüngsten Novelle des Unterhaltsvorschussgesetzes (UVG), das am 1. Juli 2017 in Kraft tritt. Hauffe: „Dieser Schritt war lange eingefordert, dringend notwendig und erkennt nun endlich die Bedarfe, aber auch die große Leistung alleinerziehender Mütter und Väter an.“ Weiterlesen