„wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“

Ihr bekommt ein Baby und seid euch nicht sicher, wie ihr die erste Zeit meistern sollt? Die wellcome-Teams unterstützen Familien mit Babys einige Wochen oder Monate während des ersten Lebensjahres zu Hause. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen entlasten die Eltern ganz unbürokratisch durch praktische Hilfe im Alltag – so wie es sonst Familie, Freunde oder Nachbarn tun. Das SOS-Kinderdorf-Zentrum Bremen hat alle Infos zusammengestellt:

Im Fokus des Angebots „wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“ steht die Entlastung von jungen Familien durch Ehrenamtliche. Das primärpräventive Angebot ist moderne Nachbarschaftshilfe für alle Eltern, die im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes keine Unterstützung haben.

Das Baby ist da, die Freude ist riesig – und nichts geht mehr

Die ersten Monate nach der Geburt eines Kindes sind für junge Familien sehr herausfordernd. Es gibt viele Gründe, warum oft weit und breit keine Hilfe in Sicht ist: Die eigene Familie lebt nicht „um die Ecke“, die Nachbarschaft ist noch unbekannt oder der Vater hat (noch) keine Elternzeit. Wer in dieser turbulenten Zeit keine Hilfe hat, bekommt sie von wellcome.

Hilfe beim Übergang in den Alltag mit Baby

Die wellcome-Teams unterstützen Familien mit Babys einige Wochen oder Monate während des ersten Lebensjahres zu Hause. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen entlasten die Eltern ganz unbürokratisch durch praktische Hilfe im Alltag – so wie es sonst Familie, Freunde oder Nachbarn tun. In Bremen Süd wird der Einsatz der Ehrenamtlichen in den Familien von Petra Hock koordiniert. Sie ist ausgebildete Kinderpflegerin, Heilerzieherin und Kinästhetik-Tutorin und selbst auch ehrenamtlich im Kleinkindbereich des SOS-Kinderdorf-Zentrums Bremen engagiert.

Integration in das Netzwerk Frühe Hilfen

Mit diesem Angebot für junge Familien wird eine Lücke in der primärpräventiven Versorgung geschlossen. Ziel ist es, gemeinsam mit der Politik und Netzwerkpartnern aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich präventiv im Bereich der frühen Hilfen zu agieren. „Wellcome leistet einen Beitrag zu einer Gesellschaft, in der Kinder willkommen sind. Dazu gehört auch, Verantwortung zu übernehmen und dort zu helfen, wo keine Hilfe ist“, so die wellcome-Gründerin Rose Volz-Schmidt, „wellcome entsteht dabei nicht auf der grünen Wiese, sondern wird in ein bestehendes lokales Netzwerk der frühen Hilfen integriert.“

Den präventiven Ansatz verfolgt auch das SOS-Kinderdorf Bremen und unterstützt – in Kooperation mit dem Amt für soziale Dienste – Familien mit seinem Stadtteil- und Familienzentrum in der Neustadt und im ganzen Bremer Süden mit Angeboten der Frühberatungsstelle Süd. Für Karin Mummenthey, Leiterin des SOS-Kinderdorfes Bremen, ist „wellcome“ ein weiteres Puzzleteil um den Familien, die Unterstützung benötigen, schnell und unbürokratisch zu helfen.

Familien bekommen Unterstützung

Familien, die an einer Unterstützung durch „wellcome“ Interesse haben, können sich ab sofort bei Petra Hock melden. Jeden Mittwoch zwischen 10:00 und 12:00 Uhr ist diese persönlich im SOS-Kinderdorf-Zentrum in der Friedrich-Ebert-Straße 101 anzutreffen und telefonisch unter 0421 5971215 erreichbar. Je nach finanzieller Möglichkeit werden neben einer einmaligen Grundgebühr in Höhe von maximal zehn Euro, bis zu fünf Euro pro Stunde für die Unterstützung in den eigenen vier Räumen fällig. Damit werden die Versicherung und die Fahrtkosten der Ehrenamtlichen finanziert.

Weitere Informationen zu wellcome erhalten Sie unter sos-kinderdorf.de/kinderdorf-bremen und unter  www.wellcome-online.de

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